szmmctag

  • Sticky Differenzierung

    Das Bewusstsein flackert auf.

    Ich beschwöre dich.
    Du erkennst mich.

    Aktiv. Passiv.
    Männlich. Weiblich.

    Wir sind und das Leben beginnt.

  • Der Ozean in uns

    Ich hab geträumt wir waren am Strand
    und vor uns das Rauschen des Ozeans.

    Wir saßen im Sand,
    dem Wasser zugewandt
    und vernahmen den monotonen und permanenten Ruf,
    das Rauschen der Ewigkeit.
    So fühlte ich auch mich,
    durch dieses wundervolle Gefühl namens Zugehörigkeit..

    Wir drehten uns zueinander und sahen uns an,
    ich konnte dein Gesicht voller Wunder erkennen
    und es sprach zu mir, Wortlos,
    erklärte wie glücklich du mit mir warst
    und ich wusste dass ich dir nichts dazu sagen musste..

    In diesem Moment
    hätte mein Gesicht das glücklichste sein dürfen,
    dass Du jemals sahest
    und so machtest du mich wirklich.

    Wir sahen uns endlos an
    und das Rauschen neben uns nahm uns ein,
    war plötzlich über uns
    und war überall in meinem Kopf..  

    Ich umfasste deine Schultern.
    Du ließest deine Hand flach auf meiner Brust ruhen.

    Nurnoch du..

    Immer näher kamst du mir.
    und das Wasser ringsum uns und unsere Lippen sich..

    Langsam...

    Wir besaßen alles.
    Die Zeit die es gab.
    Alles war für dich.
    Alles gehörte dir,
    sobald wir uns besaßen.

    Sahen nur noch uns
    und in unsere Augen als Tor in unser beider Verstand.

    Noch bevor wir uns küssten umspülte uns das Wasser gänzlich und stieg in einem Wirbel über uns hinaus, spitzte sich zusammen, hüllte uns ein..  

    Und fortan waren wir eins.

  • Mit jedem Schritt den ich dich besser kennen lerne

    Es treibt mich vor die Tür.

    Draußen ist es kalt
    doch ist mir klar
    ich bin auf dem Weg zu dir.

    Du stehst da am Horizont.

    Noch bist du verschwommen
    aber mit jedem Schritt
    sehe ich dich klarer.

    Ich will zu dir.

    Und auf dem Weg
    erkenne ich immer mehr in deinen Augen
    wer du wirklich bist.

    Wir sind uns Nah.

    Dein Mantel wärmt gerade gut genug
    aber deine Hände zittern
    also halte ich sie fest in meinen.

    Mir wird warm ums Herz.

    Endlich halten wir uns
    so fest in den Armen
    und lassen einander nicht los.

  • Erblühen

    Da wächst eine Rose in schönstem Rot,
    aus goldener Erde, fein und zart,
    aber trotzdem stark.. und fragt sich sehr:
    "Warum habe ich Dornen, lieber Wind..?"
    Denn nur der Wind ist noch um sie herum, den Tieren und Insekten ist bange.

    Der Wind haucht mit sanfter Luft in das Ohr der süßen Rose...
    "Alles hat seine Richtigkeit, du schönes Wesen.
    Denn auch das zarteste Geschöpf braucht Schutz und Wehr."

    Mit gesenktem Haupt und hängenden Blättern entgegnete darauf die Rose:
    "Aber die Dornen... ich bin doch ganz pieksig und spitz,
    sie machen mich hässlich und grob.
    Keiner kommt mir nahe und spielt mit mir..
    Niemand erkennt mein echtes Antlitz."

    Der Wind holte tief Luft, umarmte die Rose mitfühlend und umgab sie mit den wärmsten Worten, die jemals eine Blume fühlen durfte:
    "Merkst du nicht? Ich bin dir ganz nahe..
    wir können miteinander spielen, so lange du willst.
    Ich kann dich von allen Seiten berühren und doch schmerzt es mich nicht.
    Die anderen wissen, warum sie dich nicht fassen dürfen..
    Sonst reißen sie dich aus dem Boden und will das einer von uns?
    Aus einem anderen Grund meiden sie dich... denn deine Trauer lässt dich welken..
    So hebe den Kopf, schau dich um.. und alles wird anders werden.."

    Auf diese Worte hin, richtete sich die Rose auf und wurde größer und größer.
    Sie war ganz überrascht, denn als sie ihre Blätter streckte,
    den Kopf nach oben, die Blüten so breit wie sie konnte,
    Sah sie, dass die Tiere und Insekten sich näherten.
    So war sie nie mehr wieder allein und Genoss das Tanzen mit ihrem liebsten Wind..

    Und die Rose konnte das Flüstern der Geschöpfe in eben diesem Wind wiederhallen spüren...
    Es waren liebevolle Worte aus größter Bewunderung..

  • Unser Lied

    Da beginnt ein Lied, geebnet auf warmen Grund..
    Aus der Stille belebt nimmt es Form an.
    Wir sind irgendwo..

    Zuerst nur ein Ton, auf der Suche nach seiner Richtung..
    Da sehe Ich Dich. Du bist auch ein Ton, noch so weit entfernt.
    Wir lauschen sehnsuchtsvoll in die Stille hinein..

    Auf direktem Weg, nähere Ich mich Dir..
    Da siehst Du mich. Du gehst auf mich zu, in kleinen Schritten sanft.
    Wir erreichen uns und erkennen einander..

    Hörst Du das, wie Wir zusammen klingen? Zusammen grenzenlos frei.
    Eng umschlossen beginnen wir unseren Tanz.
    Wir verändern uns mit Blick voran.

    Ist es nicht spannend? Wir hören nicht auf zu suchen.
    Werden langsamer, wieder schneller..
    Leidenschaftlich und innig – locker und ernst.

    Aber höre mir zu, mein liebster Engel:
    Es ist egal wonach Wir suchen, Hauptsache Wir suchen zusammen.
    Dann werden Wir bestimmt etwas finden, sowie Wir uns gefunden haben.

    Wir freuen uns ungebremst - spielen miteinander.

    So harmonisch... So melodisch...

    Unser Lied ist Wunderschön.

  • Du bist da.

    Aus heiterem Himmel wache ich auf,
    mir ist heiß, mein Kopf ist wirr..
    Ich fühle mich nicht, als wäre ich alleine,
    nein- da warst du
    und nur du in meinen Augen,
    das letzte was ich im Traum noch sah.

    Du bist immernoch da.

  • "Harmonische Windung" - Improviosation

    Das harmonische Wesen..

    Es windet und streckt sich. Aus Trauer und Frust schreit es nach Glück.

    Schafft es die Wandlung? Oder fällt es wieder zurück..

    Am Schluss kommt die Frage hoch, was Glück wirklich ist.

    Das Ziel? Trauer oder Freude?

    Oder dein Kampf dahin, egal wo du am Ende bist.


    Der Text gehört zu der Improvisation, die ihr euch hier anhören könnt.

  • Das Letzte Stück Natur in der Stadt

    Es war das Bild, auf dem sich das letzte
    in der Stadt findbare Stück Natur in die Höhe streckte.
    Der Himmel, der durch des Menschen Verzweiflung
    mit Göttern erfüllt war, reichte im Dunst bis tief zur Erde hin
    und die graue Übergangslosigkeit war erfüllt durch helles leuchten.. künstliches Licht.
    Von Menschen geschaffene Elektrizität.

    Das Licht im Nebel ist diffus.

  • Freies Spiel

    Lies den Text laut! Werde lauter!
    Lies es so schnell du kannst!
    Steigere dein Tempo immer weiter!
    Erlebe es!

    ---

    .

    Aus dem Nichts.
    Plötzlicher Schein. Weinerlich klein und allein.
    Erwacht- Ich werde Aktiv. Meine Neugeburt.
    Ich. Dämmrige Sehnsucht. Leid. Wunsch.
    Ich sehe um mich. Alles passiv. Traurig.

    .

    Meine Hoffnung brennt. Rein.
    Du ziehst mich an.

    .

    So hauch ich dir das Leben ein.
    Ein Kuss.
    Ich belebe dich.
    Ein Kuss.
    Ich weiß, wozu du fähig bist.

    .

    So komm zu mir, belebe mich.
    Küss mich.
    Ich brauch nur dich.
    Dann bin ich.
    Komplett.

    .

    Weiter so, weiter so.
    Weiter.
    So gefällt es mir.

    .

    Du.
    Gefällst.
    Mir.
    Unendlich.
    Du.
    Endlich.
    Ich.

    .

    Wir schaukeln uns gegenseitig hoch.
    Spring noch nicht ab, wir können noch höher!
    Lass uns selbst die Grenzen setzen..

    .

    Da sind keine Ängste, nein, wir besiegen alle Sorgen.
    Triumph aus dem Kampf beflügelt uns.

    .

    Wir freuen uns.
    Siehst du, wie Fähig wir sind?
    Spürst du mich?
    Du fühlst dich so wundervoll an!
    Wir steigen auf und dann:
    Umfliegen wir uns, ineinander verschlungen.
    Ein unaufhaltsames Wesen.
    Pure Liebe. Willenskraft.
    Pures Leben.

    .

    Meine Zärtlichkeit,
    erfüllt dich.
    Deine Schönheit Erregt mich.
    Unermesslich.

    .

    Herrlich scheinen wir.
    Pulsierend. Atemlos.
    Wir blenden die Blinden, wecken sie auf.
    Stecken sie an mit Lebenslust.
    Die kleinsten Teilchen in uns, um uns hören uns.
    Sie erbeben. Zitternde Schwingung.
    Impulse. Taubes reagiert.

    .

    Wir.
    Kontrollieren.
    Unsere Welt.

    .

    Wir sind einfach. So komplex.
    Gegensätzliches vereint.

    .

    Die Sonne ist nur noch ein Mond, reflektiert unser Licht.
    Gleißendes Licht.
    Strahlt aus unserer grenzenlosen Welt
    in das andere Nichts hinein.
    Dort tun sie es uns gleich.
    Unzählige Körper erheben sich.
    Steigen auf, fliegen. Rasant.
    Am raumlosen Firmament.

    .

    Ungehemmt.
    Geheimnisvoll.
    Vielseitiger Tanz zur hinreißenden Musik.
    Pure Energie.
    Hitzig. Dynamisch.

    .

    Bereit.
    Stürzen wir uns hinunter, immer wieder, erneut in Leid.
    Ziehen unseren leuchtenden Schweif mit.
    In die Mattigkeit hinein. In das Geheimnis.
    Spielend lösen wir es auf. In Liebe, Glanz und Glück.
    Fliegen erneut auf.
    Noch höher!

    .

    Geliebte Leidenschaft!
    Jeder neue Kampf, jede Erregung
    ist Entwicklung.
    Unser freies Spiel.

    .

    Allumfassend.
    Wir. Wir. Du. Ich. Wir.
    Wir schaffen es.
    Schaffen alles.
    Erschaffen Welten.
    Formen Liebe.

    .

    Ich. Liebe. Dich.

    .

    Unsere Schöpfung, unsere Realität-
    WIR SIND DIE SCHÖPFER NEUEN LEBENS

    .

    Das Leben ist...!

    (Alle Dynamik schwindet)

    Empfindlich.
    Ruhig und erschöpft.
    Völlig zufrieden,
    kehren wir zurück,
    ins Nichts.
    In die Stille ohne Licht.

  • Entfernung.

    Du zeigst in die Richtung, erzählst von einem Land weit weg.
    Meinst dorthin geht deine Reise.

    Trotzdem stehst du auf der Erde
    fest, willst dich nicht lösen.

    Aus der Richtung zeigen sie auf dich, du bist weit weg.
    Ihre Blicke machen verrückt. Sie locken dich.

    Wenn du doch die Richtung siehst,
    warum willst du nicht?

    Stattdessen lebst du aus, wie du bist.
    Nimmst deinen Boden auf. Immer tiefer. In dich.

    Versinkst in Erde, kannst nicht mehr stehen
    erkennst, kannst nicht mehr gehen.

    Nicht mehr.

Über mich

Syrups Profil-Bild
Syrup

Mein Name ist Raphael Horn und ich bin 20 Jahre alt.
Musik ist für mich eines der höchsten Dinge dieser Welt. Mein Alltag ist erfüllt durch sie und sie nimmt bereits eine unersetzbare Rolle im Leben ein. Durch die Musik fing ich an Nachzudenken und zu Hinterfragen, zu Differenzieren und zu Verstehen. So bin ich jemand geworden, der das Leben und seine Facetten, die Musik, die Psyche des Menschen nicht einfach hinnehmen kann.
Als Künstler, als Schöpfer ergründe ich die Künste und die Vielseitigkeit der kreativen Ader, das Potenzial des Menschen und die Frage nach dem Sinn, den man in allem finden kann.
Nutzen werde ich diese Plattform hauptsächlich mit dem Ziel mein Schaffen und meine Werke zu präsentieren und persönliche Fragen zu veröffentlichen, wobei ich mir hier erhoffe, einen intensiven Austausch mit anderen Menschen und ihren Denkweisen pflegen zu können.
Ich bin immer offen für- aber vor allem auf der Suche nach- Anregungen, Fragen und Kritik und freue mich über jeden Kontakt.

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